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Nürtingen

Hinterm Kühlschrank die Maschinenpistole

18.08.2006 00:00, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zwei junge Männer wegen Verstoß gegen das Waffengesetz verurteilt

NÜRTINGEN. Der Gerichtssaal ist ein Ort der verblüffenden Antworten. Bekräftigt wurde die Erfahrung, als sich jüngst am Nürtinger Amtsgericht ein Industriemechaniker wegen des Erwerbs einer Maschinenpistole verantworten musste. Auf die Frage der Richterin nach dem Grund für den Kauf der Waffe gab er zur Antwort: Ich wollte mich erschießen. Warum wollten Sie sich erschießen? Ich war damals schlecht drauf. Und zum Erschießen braucht es 120 Schuss Munition? Die Antwort auf diese Frage war Schweigen.

Auf jeden Fall muss sich der Mann das Problem des Erschießens, wenn es denn für ihn eins war, lange überlegt haben. Vier Jahre lang stand die Maschinenpistole in einer Plastiktasche hinter dem Kühlschrank, dann ging ein Schuss in eine ganz andere Richtung los. Als der Industriemechaniker seine Lebensgefährtin verließ, welche die ganze Zeit über von der Waffe gewusst hatte, marschierte sie sofort zur Polizei und erstattete Anzeige. Es war wohl die Rache für das Aufkündigen der Lebensgemeinschaft.


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