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Nürtingen

Hilfe auf dem Weg ins spielfreie Leben

30.11.2010, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Licht der Hoffnung: Unsere Aktion unterstützt Kampf gegen Glücksspielsucht der Psychosozialen Beratungsstelle Nürtingen

Meist fängt es ganz harmlos an: mit ein paar beim Daddeln gewonnenen Euro. Doch wenn man auf jeden Cent angewiesen ist, kann leicht eine Sucht daraus werden – das Glück im Spiel erscheint als letzte Rettung. Doch in Wahrheit wird dadurch der Weg in den Abgrund bereitet.

NÜRTINGEN. Immer mehr Menschen wissen mittlerweile nicht mehr aus noch ein. Der Zulauf zur Psychosozialen Beratungsstelle Nürtingen, die vom Landkreis Esslingen und dem Kreisdiakonieverband getragen wird, ist gerade auf diesem Sektor enorm. Allein im ersten Halbjahr 2010 melden sich 31 neue Betroffene, weitere zehn Personen wurden noch aus dem Vorjahr betreut. Keine Frage also, dass die Beratung beim sogenannten „pathologischen Glücksspiel“ überaus wichtig ist. Und daher hat das Organisationsteam von „Licht der Hoffnung“ dieses Projekt auch als eines von insgesamt zehn in die 20. Auflage unserer Weihnachtsaktion mit aufgenommen.

Neugierde, Abenteuerlust oder Gruppenzwang können laut Projektleiter Gunther Wöllenstein am Beginn des Wegs ins Unglück eine Rolle spielen: Harmlos gehe es los, mit Verlusten, die sich noch in Grenzen hielten. Und mancher hat zu Beginn sogar eine wahre Glückssträhne, wie sie von Fjodor Michailowitsch Dostojewski in seinem heute noch gültigen Roman „Der Spieler“ aus dem Baden-Baden des 19. Jahrhunderts beschrieben wurde.


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