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HfWU und Konzern einigen sich

06.08.2008 00:00, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Monsanto trägt Sorge für ehemalige gentechnische Versuchsfelder

NÜRTINGEN. Im April hatte Professor Dr. Andreas Schier auf dringende Empfehlung der Hochschulleitung und des Hochschulrats die Versuche mit gentechnisch verändertem Mais auf dem von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt genutzten Hofgut Tachenhausen in Oberboihingen beendet. Zu groß war der öffentliche Druck auf alle Beteiligten geworden. Vor Kurzem nun führte die Hochschulleitung ein Gespräch mit Vertretern des Monsanto-Konzerns, des Betreibers der Versuchsfelder. Ergebnis: Monsanto pocht nicht auf weitere Versuche in Tachenhausen, hat aber weiter Zugang zu den Feldern, um im Sinne des Gentechnikgesetzes seinen Betreiberpflichten nachzukommen.

Hochschul-Rektor Werner Ziegler war es durchaus ein Anliegen, das Gespräch mit dem Vertragspartner Monsanto zu suchen. „Wir haben dazu eingeladen“, sagt er. Schließlich musste besprochen werden, wie den Vorgaben des Gentechnikgesetzes nachgekommen werden kann.

Juristisch bleibt Monsanto noch einige Jahre der Betreiber der Versuchsfelder auf Oberboihingens Höhen. Auch wenn die Hochschule für die nächsten fünf Jahre ein Aussetzen der Versuche mit gentechnisch veränderten Organismen auf freiem Feld angekündigt hat.


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