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HfWU erforscht Gärreste

09.10.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hochschule bekommt Zuschlag für Verbundprojekt

NÜRTINGEN (üke). Knapp 8000 Biogasanlagen gibt es derzeit in der Bundesrepublik. Dort wird Biomasse vergoren und hauptsächlich Biogas erzeugt. Es entstehen dabei aber auch Gärreste. Nur wenige Biogasanlagen bereiten diese Reste auf und vermarkten sie anschließend professionell.

Dabei könnten diese Gärreste beispielsweise als Düngerpellets auch für Gartenbesitzer, den Gemüsebau und andere Bereiche interessant sein. Im Verbund mit renommierten Partnern startet nun an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums das Forschungsprojekt „GÄRWERT“.

Das Projekt läuft über drei Jahre mit einem finanziellen Gesamtvolumen von circa 650 000 Euro. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe ist der Projektträger.

Der Titel steht für „GÄRprodukte ökologisch optimiert und WERTorientiert aufbereiten und vermarkten“. Zum ersten Mal werden in dem Projekt Aufbereitungsverfahren für Gärreste erforscht und in ihrer Gesamtheit nach technischen, wirtschaftlichen, pflanzenbaulichen und ökologischen Aspekten bewertet, heißt es in einer Mitteilung der Hochschule.

An der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt leiten das Projekt die Professoren Dr. Carsten Herbes (Institute for International Research on Sustainable Management and Renewable Energy) und Dr. Carola Pekrun (Institut für angewandte Agrarforschung).


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