Nürtingen

Handwerkskunst

12.01.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Können Sie sich vorstellen, sich die Zähne vom Friseur ziehen zu lassen? Also quasi während die Haarfarbe gerade einwirkt, kippt der Friseur den Stuhl nach hinten und schaut erst mal nach, ob außer dem Spliss im Haar auch noch Karies an den Zähnen zu finden ist?

Im Mittelalter war das ganz üblich. Der Barbier war für Bart, Zähne und Wunden zuständig, also Friseur, Zahnarzt und Chirurg in einer Person. Eine seiner Hauptaufgaben war der Aderlass. Das tat man damals eigentlich immer – entweder der Patient überlebte trotzdem oder starb deswegen. Hatte der Barbier noch eine Wanne, hieß er Bader. Die Barbiere und Bader waren in handwerklichen Zünften organisiert, manche übten ihren Beruf fahrend aus, andere waren beim Militär, wo sie Feldscher genannt wurden und Glieder abnahmen.


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