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Hagel und Spätfrost schmälern Obstertrag

21.08.2008 00:00, Von Pia Armbruster — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wo Unwetter ausblieben, kann mit guter Apfelernte gerechnet werden – Zwetschgen, Kirschen und Birnen gibt es weniger

Die teilweise heftigen Hagelfälle in diesem Jahr wirken sich auf die Obsternte aus. Dort wo die Unwetter niedergegangen sind, müssen die Obstbauern mit erheblichen Ausfällen rechnen. In den Gebieten, die verschont blieben, ist hingegen eine gute bis sehr gute Apfelernte zu erwarten. Bei Zwetschgen, Kirschen und Birnen jedoch war es durch den Kälteeinbruch Ende März zu Verzögerungen beim Wachstum gekommen.

„In unserem Kreisgebiet würde es in diesem Jahr eine gute Tafelobsternte geben, wenn es nicht gehagelt hätte. Die Regionen, die vom Hagel nicht betroffen waren, können dagegen sogar auf eine sehr gute Ernte mit guter Fruchtqualität hoffen, vor allem Äpfel haben eine tolle Qualität“, sagt Albrecht Schützinger, Fachberater für Obst- und Gartenbau beim Landratsamt Esslingen. Selbst bei der Sorte Cox Orange, die normalerweise als schwierig im Anbau gilt, sei in diesem Jahr ein hoher Ertrag zu erwarten.

Unter Tafelobst versteht man Obstsorten, die ohne weitere Verarbeitung zum Verzehr geeignet sind. Hierbei unterscheidet man zwischen Frühsorten, die bereits geerntet werden, und Herbstsorten, die erst ab September erntereif sind.


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