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Nürtingen

Gründergeist für eine gerechtere Welt

14.12.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Unter dem Titel „Gründergeist für eine bessere Welt“ stellten sich an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Initiativen aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit vor.

NÜRTINGEN. Was ist eine gerechte Welt? Diese Frage stand beim virtuellen Studium-generale-Abend an der HfWU im Raum. Unmissverständlich formulierte Nana Serwaah Boahene ihre Antwort: „Das System des Kapitalismus mit seiner Ausbeutung im globalen Süden ist nicht kaputt – es funktioniert immer noch bestens“, so die Kreativdirektorin bei „Social Urban Nature“, einem Sozialunternehmen mit Sitz in Stuttgart und Ghana.

„Im Norden ist die gängige Vorstellung von Wirtschaften nach wie vor an Profit und Wachstum orientiert. Soziale oder Nachhaltigkeitsaspekte sind nachrangig“, so Boahene. Unternehmen in Afrika würden Marktzugänge, etwa in die EU, versperrt. „Wir brauchen einen kollektiven Bewusstseinswandel und eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit“, forderte die Stuttgarterin, „dafür sind Formate des Zusammenfindens und Netzwerkens wie das heute Abend wichtig.“

Bewusstseinswandel heißt auch Kooperation auf Augenhöhe. Darauf wies Professor Dr. Christian Arndt hin. „Heute geht es nicht mehr um Entwicklungshilfe und um Almosen, sondern um echte Entwicklungszusammenarbeit“, so der Leiter des Zentrums für Nachhaltige Entwicklung (ZNE) an der HfWU.


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