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Greiner Bio One kämpft um seinen guten Ruf

03.04.2009 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Computer-Spezialisten nehmen auf Wunsch des Unternehmens Festplatte unter die Lupe, um Manipulationsverdacht nachzugehen

FRICKENHAUSEN. Mittwochabend, 20.30 Uhr, Rechenzentrum der Firma Greiner Bio One: Ein Experte entnimmt die Festplatte des zentralen Computers des Frickenhäuser Unternehmens, das im Zusammenhang mit der Fahndungspanne um die vermeintliche Polizistinnenmörderin von Heilbronn in die Schlagzeilen geraten ist. Externe Gutachter mit Spezialwissen über Computerkriminalität schauen zu, nehmen die Platte mit in ihre Firma und dort seit gestern genau unter die Lupe. Greiner Bio One selbst hat sie damit beauftragt.

Man will zeigen, dass der Vorwurf, den Internet-Auftritt der Firma manipuliert zu haben, um zu vertuschen, entgegen eigenen Aussagen doch eine Garantie für die DNA-Freiheit der mittlerweile legendär gewordenen Wattestäbchen gegeben zu haben, völlig aus der Luft gegriffen ist. Greiner Bio One kämpft um seinen guten Ruf. Offensiv. „Wir haben nichts zu verbergen“, sagt Geschäftsführer Heinz Schmid.

Und daher hat man auch das Landeskriminalamt eingeladen, damit der Verdacht, hier gehe es nicht mit rechten Dingen zu, erst gar nicht aufkommt. Zu sehen ist vorgestern Abend freilich niemand von den Ermittlern.


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