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Nürtingen

Gottesdienst als „Spaßbremse?

21.10.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beim vierten Ökumenischen Forum ging es um das Verhältnis von Jugend und Kirche

Gottesdienst heutzutage – weltfremd und verstaubt? Kirche – ein Ort für Geborgenheit oder Doppelmoral? Das Evangelium – gute Werte, aber unzeitgemäß vermittelt? Um diese Fragen, die die katholische wie die evangelische Kirche gleichermaßen betreffen, ging es beim „Vierten Ökumenischen Forum“ der beiden Kirchengemeinden im Roßdorf.

NÜRTINGEN (we). Das Forum im Stephanushaus stand unter der Überschrift „Die Jugend und die Kirche“. Referenten waren Martin Fischer vom katholischen bischöflichen Jugendamt in Wernau und der evangelische Theologe und Landesjugendpfarrer Bernd Wildermuth.

Die oben genannten Äußerungen stammen von Schülerinnen und Schülern eines Religionskurses am Hölderlin-Gymnasium. Eva Wetzel, die den Abend moderierte, gab damit einen provokanten Einstieg, der von den Referenten sogleich aufgegriffen wurde. Die Zitate seien nicht für die ganze Jugend repräsentativ, merkte Fischer an, weil es sich ja um junge Menschen handle, die sich bewusst entschieden hätten, sich mit religiösen Fragen auseinanderzusetzen. In Wirklichkeit würde nur zirka ein Viertel der katholischen Jugendlichen überhaupt von der Kirche erreicht. Kirche gelte bei vielen als „Spaßbremse“, sie sei eine Art Freilichtmuseum, nett anzusehen, aber aus einer anderen Zeit stammend.


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