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Nürtingen

Giftige Raupe

22.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Die Schmetterlingsraupen des Eichenprozessionsspinners bereiten derzeit im Landkreis Probleme. Meldungen über Raupenprozessionen in Parks und an sonnigen Waldrändern sind an der Tagesordnung. Nach Beobachtung der Förster im Landkreis ist die gefährlichste Zeit bald vorbei. Im Laufe der nächsten beiden Wochen ziehen sich die meisten Raupen zur Verpuppung in den Boden zurück. Die Gespinste bleiben allerdings oft noch jahrelang an den Bäumen hängen, Härchen können vom Wind verweht werden. Vorsicht ist daher auch weiterhin geboten, die Forstbehörden warnen vor den giftigen Haaren der Raupen, die bei Kontakt mit der Haut Juckreiz und entzündliche Reaktionen auslösen. Die Klimaerwärmung leistet der wärmeliebenden Schmetterlingsart Vorschub. Es ist nicht zu erwarten, dass die Situation in den nächsten Jahren besser wird, kommentiert der Leiter der Abteilung Waldschutz der Forstlichen Versuchsanstalt in Freiburg, Dr. Schröter, die Lage. Im mittleren Neckarraum tritt der Eichenprozessionsspinner in diesem Jahr besonders massiv auf. Konkret heißt das, dass Gebiete mit freistehenden, besonnten Eichen in den Monaten Mai und Juni gemieden werden sollten, denn hier fühlt sich die Schmetterlingsraupe besonders wohl.


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