Nürtingen

Gespräch mit der Toten

10.01.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) Am Sonntag kam es in Nürtingen zu einem Mord. Die Nürtinger Zeitung hatte die Gelegenheit, exklusiv mit der Toten zu sprechen. Und das kam so: Gegen 17.20 Uhr ging bei der Polizei der Notruf einer Frau ein, die aufgeregt meldete, in einem Waschsalon in der Neuffener Straße einen Mord beobachtet zu haben. Die Polizei, eingedenk vergangener Ereignisse aufs Höchste alarmiert, rückte sofort zum Tatort aus.

Dort musste sie feststellen, dass ihr die vermeintliche Tote die Tür öffnete – denn alles war nur ein Spiel gewesen, ein Schauspiel genauer gesagt. Im Waschsalon probte die „Theatergruppe Improvisieren“ ein Stück für die Nürtinger Krimitage vom 31. Januar bis zum 15. Februar. Darin wird Waschsalon-Betreiberin Stefanie Sochart-Damitz von einer Frau mit vorgehaltener Waffe dazu gezwungen, ihre eigenen, mit Waschmittel gestreckten Drogen zu schnupfen. Deswegen geht sie irgendwann zu Boden. Aus Versehen löste sich aus einem – sehr lauten – Pistolen-Requisit ein Schuss. An dieser Stelle ein Kompliment an die Schauspielerin, ihre Darstellung einer Toten war offenbar so glaubhaft, dass die oben erwähnte Dame an ein echtes Verbrechen glaubte und die Polizei rief. Das alles berichtete uns das vermeintliche Mordopfer persönlich.


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