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Gesetze des Scheiterns

19.10.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(heb) Fällt ein bebuttertes Toastbrot herunter, dann landet es ganz sicher auf der Butterseite. Dieser Satz wird meistens als ein Alltagsbeispiel für die Wahrheit des Gesetzes zitiert, wonach, und diese Allgemeinformulierung wird fast ebenso oft nachgezogen, etwas dann schief geht, wenn es schief gehen kann. Aufgestellt worden sein soll das „Gesetz“ nach dem Scheitern eines physikalischen Experiments von einem Teilnehmer namens Edward A. Murphy jr. Das war 1949 und noch heute ist „Murphys Law“ einer der häufigsten Kommentare zu negativen Ereignissen.

Wesentlich jünger ist eine ebenso wenig beweisbare wie bestreitbare Formulierung, die seit genau 20 Jahren jene Diskutanten verspottet, die es sich nicht verkneifen können, über kurz oder lang den Gegner mit einem Nazi- oder Hitler-Vergleich zu diskreditieren. Im Wortlaut beschrieb sie ihr Schöpfer Mike Godwin folgendermaßen: „Mit zunehmender Länge einer (Online-) Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich mit Hitler oder den Nazis dem Wert Eins an.“ Dieser Wert „Eins“ bedeutet eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein zu bewertendes Ereignis eintritt.


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