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Genbänkle von UN ausgezeichnet

27.11.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Projekt zur Rettung seltener Gemüsesorten ausgezeichnet

NÜRTINGEN (pm). Die Vereinten Nationen haben das Projekt „Genbänkle“ erneut als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Im Rahmen des Projekts wird auf einer internetbasierten Plattform das Wissen über historische Gemüsesorten gesammelt.

„Es ist bereits fünf vor zwölf“, beschreibt Roman Lenz, Professor für Landschaftsökologie und Dekan an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) in Nürtingen die Situation. Denn nach Expertenschätzung sind bereits 70 bis 90 Prozent der einmal bekannten Gemüsesorten ausgestorben. Mit dem Genbänkle konnten bereits verschwunden geglaubte Gemüsesorten wie etwa der Remstalrettich wieder vermehrt werden.

Um die noch verbliebene Pflanzenvielfalt zu erhalten, riefen einige Engagierte um Lenz das „Genbänkle“ zunächst als Projekt ins Leben. Daraus ist der vor einem Jahr gegründete Verein „Genbänkle“ entstanden.

Neben Lenz gehören unter anderem Sabine Gruber, Professorin für Kulturpflanzenwissenschaften an der Uni Hohenheim, und Brigitte Fiebig, technische Leiterin des Botanischen Garten in Tübingen, zu den Gründungsmitgliedern.

Die bislang bereits erfolgreiche Arbeit war für die Vereinten Nationen Anlass, das „Genbänkle“ als eines der Projekte auszuzeichnen, „die sich in besonderer Weise für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzen“.


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