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Nürtingen

Geld für Kriegsgräber

02.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) In Nürtingen ist es seit Jahrzehnten gute Tradition, dass im Stadtgebiet Schüler und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Raidwangen mit Sammelbüchsen unterwegs sind. Sie baten auch bei der letzten Herbstsammlung die Bürger um Spenden für den Bau von Soldatenfriedhöfen im Osten und die Pflege der bestehenden zwei Millionen Gräber.

Derzeitiger Arbeitsschwerpunkt der deutschen Kriegsgräberfürsorge ist die Errichtung der letzten großen Sammelfriedhöfe in Gebieten, wo bislang nicht gearbeitet werden durfte: in Weißrussland, in Kursk, auf der Krim und im Kaukasus. Namen von Soldaten und Zivilpersonen, die in den 6000 sowjetischen Arbeitslagern umgekommen sind, können ermittelt, zahlreiche Schicksale geklärt werden. Rund 1300 Lagerfriedhöfe konnten bislang erfasst werden. Seit der politischen Wende im Osten hat der Volksbund mehr als 500 000 Gefallene umgebettet. Die Arbeit ist schwierig und noch lange nicht abgeschlossen. Die Möglichkeiten sind infolge zurückgehender Spendeneingänge sehr eingeengt, denn der Bund ersetzt nur zirka sieben Prozent der Unkosten. Grablagen von Gefallenen können auch im Internet unter www.volksbund.de abgerufen werden.


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