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Nürtingen

Gekommen und geblieben

02.03.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Junge Union befasste sich mit Integration von Migranten

(pm) Die Junge Union Nürtingen hat sich mit der Thematik Integration und Multikulturalität befasst und diskutierte mit dem Religionswissenschaftler Dr. Michael Blume. Unter den Gästen konnte der Vorsitzende Bernd Schwartz neben dem CDU-Landtagskandidaten Thaddäus Kunzmann auch zwei Entwicklungshelfer aus Afghanistan und 25 Mitglieder aus dem Kreisverbandsgebiet begrüßen.

In seinem umfassenden Vortrag ging Dr. Blume auf die Situation vieler Migrantenfamilien ein und erläuterte, dass viele als Gastarbeiter in den 50er- und 60er-Jahren nach Deutschland gekommen waren. Als die Migranten angeworben wurden, erzählte ihnen niemand, dass ihre Vorstellungen, nach einem Jahr mit viel Geld in die Heimat zurückzukehren, unrealistisch seien, sagte Blume. Demnach habe niemand die Menschen darauf vor vorbereitet, dass sie eventuell über mehrere Jahre oder sogar den Rest ihres Lebens in Deutschland verbringen würden.

Doch die Gastarbeiter blieben und prägen nun seit mehreren Jahrzehnten Deutschland. „Wer seine Augen offen hatte, dem konnte kaum entgehen, dass sich einige Stadtbezirke seit den 80er-Jahren immer mehr veränderten. Manche Straßenzüge sind inzwischen fest in den Händen von Familienclans aus den verschiedensten Ländern, und manche Schulklasse besteht heute zu 80 bis 100 Prozent aus Kindern mit Migrationshintergrund“, so Blume in seinem Vortrag.


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