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„Gedämpfte“ Stimmung bei Frühjahrssynode

24.03.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Synodalen der Offenen Kirche berichten von der Versammlung

(pm) Die dreitägige Frühjahrssynode der 15. Württembergischen Landessynode fand im Hospitalhof in Stuttgart statt. Auf der Tagesordnung standen der Bericht des Landesbischofs, die Änderung der Taufordnung und die Stärkung von Partnerschaften, Ehe und Familie. Darüber berichteten die Synodalen der Offenen Kirche im Wahlbezirk Kirchheim-Nürtingen, Elke Dangelmaier-Vinçon und Robby Höschele.

Dass bei der Herbsttagung 2017 zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare keine Zweidrittel-Mehrheit zustande kam, hinterließ bei der Frühjahrssynode deutliche Spuren. Beide Synodale schilderten die Atmosphäre als „gedämpft“ und „spürbar abgekühlt“. Dangelmaier-Vinçon bedauerte, dass konservative Synodale in der Segnungsfrage nunmehr eine Opferrolle vorspielten.

Den Bericht des Landesbischofs bewerteten beide Synodale als das Bemühen, die Einheit der Synode zu bewahren. Der Bericht enthalte nichts Verkehrtes aber auch nichts Handfestes. Es habe das Gestalterische und Weitblickende fehle. Das Thema Digitalisierung gewichteten die beiden Synodalen unterschiedlich. Höschele hob die Bedeutung der Digitalisierung hervor.


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