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Gardasee

07.09.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gardasee

Immer wieder gerne reisen die Deutschen an den Gardasee. Der ist schon ein bisschen Italien, aber nicht so weit weg wie Rom oder die Adria. Außerdem bietet er einen idealen Kompromiss für Gebirgsfans und Wasserliebhaber. Der Lago di Garda, wie ihn die Italiener nennen, ist der größte See Italiens. Er ist 51,6 Kilometer lang, 17,2 Kilometer breit und an seiner tiefsten Stelle 346 Meter tief. Entstanden ist der See im Zuge der letzten Eiszeiten. Der mächtige Etschgletscher und der Rhätische Gletscher füllten das Tal bis fast obenhin, was man, wenn man genau hinsieht, noch an den abgeschürften Felswänden erkennen kann. Rund 1000 Meter hoch lag das Eis im Tal und schob genügend Schutt für einige stattliche Endmoränen vor sich her. Doch die meisten Menschen fahren nicht mit der Absicht, eine geologische Lehrstunde zu erleben, an den Gardasee. Sie wollen schöne Landschaften und malerische Ortschaften sehen. Zum Beispiel Malcesine, wo schon der alte Goethe Station machte, sogar länger, als ihm lieb war: Der Dichter wurde unter dem Verdacht der Spionage verhaftet. Auch in Sirmione, Lazise, Torbole, Riva und Desenzano findet sich viel zum Schauen und Staunen. Surfer mögen besonders gerne den guten Wind am Nordufer, der Ora genannt wird. bg


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