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Nürtingen will Interessen von Fußgängern und Radlern in den Blick nehmen

04.12.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (ali). Nürtingen will die Interessen von Fußgängern und Radfahrern künftig mehr in den Fokus nehmen. Dies wird auch durch den Beitritt der Stadt zur Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW) unterstrichen. Der Jahresbeitrag liegt bei 2000 Euro. Im Rahmen der beschlossenen AGFK-BW-Mitgliedschaft soll Nürtingen zur „Fahrradfreundlichen und Fußgängerfreundlichen Stadt“ entwickelt werden. Festgelegt wurde vom Bau-, Planungs- und Umweltausschuss in der letzten Sitzung auch, dass alle Maßnahmen zur Mobilität künftig auf Fahrrad- und Fußgängerfreundlichkeit hin überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Die Arbeitsgemeinschaft wurde 2010 mit Unterstützung der Landesregierung gegründet. Aus ehemals 19 Gründungsmitgliedern ist mittlerweile ein Netzwerk von mehr als 80 Städten, Gemeinden und Landkreisen geworden. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist, die selbstverständliche, umweltfreundliche und günstige Art der Fortbewegung zu fördern. Sie ist ein wichtiger Teil der Fahrradförderung des Landes und wird vom Verkehrsministerium finanziell und ideell unterstützt. Die AGFK-BW unterstützt ihre Mitglieder unter anderem im Mobilitätsmanagement, bei Forschungsvorhaben und der Umsetzung von konkreten Projekten.

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