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Nürtingen

Fuhrmann samt Gespann verschüttet

02.05.2013 00:00, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lichtbildervortrag im Stadtmuseum über Kleindenkmale – Überraschend gut besucht

NÜRTINGEN. „Und plötzlich über Nacht war er weg“, erinnerte sich Dr. Uwe Beck, der Vorsitzende der Regionalgruppe Nürtingen des Schwäbischen Heimatbundes. Was da über Nacht weg war, war ein Grenzstein mit schönem Wappen, Jahreszahl und Initialen. Solche leidigen Erfahrungen machen alle, die sich um sogenannte Kleindenkmale kümmern. Mit jedem dieser Kleindenkmale verbindet sich eine Geschichte. Einige dieser Geschichten erzählten am Montag im Stadtmuseum in einem Lichtbildervortrag Dr. Uwe Beck, Erwin Beck und Dieter Metzger, alle vom Heimatbund.

Seit 2009 werden im Landkreis Kleindenkmale von Ehrenamtlichen systematisch ermittelt und dokumentiert. Sie sind Teile einer Kulturlandschaft, gleichgültig ob es sich um einen Bildstock, eine Inschrift oder eine Grubbank handelt. Ein gutes Beispiel bilden die zwei Gebotssteine am Rande der Hochwiesen in Oberensingen, unmittelbar neben dem Autobahnzubringer. Inschriften auf den Steinen lassen wissen, dass Betreten der Wiesen untersagt ist. Wer es trotzdem tat und dabei vom Feldschütz erwischt wurde, musste einen Heller Strafe zahlen. Die Oberensinger, die nach Nürtingen wollten, nahmen gerne den kurzen Weg über die Hochwiesen zum Steg über den Neckar. Es brachte zwar nicht viel, aber der Weg war kürzer.


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