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Frühe Einschulungstests holprig

27.04.2009 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger Kindergartenfachberaterin berichtete von ersten Erfahrungen

NÜRTINGEN. Das Kreisgesundheitsamt hat begonnen, die neue gesetzliche Regelung zu Einschulungsuntersuchungen umzusetzen. Die Kindergartenfachberaterin der Stadt Nürtingen, Daniela Keuser, berichtete im Kultur- und Schulausschuss über die ersten Erfahrungen, die nicht alle unproblematisch waren.

Erklärtes Ziel der Gesetzesänderung ist es, Kindern eine bestmögliche Förderung zukommen zu lassen und die Eltern dabei zu unterstützen. Gesundheitliche Beeinträchtigungen und Entwicklungsverzögerungen sollen früh erkannt werden, um gegebenenfalls gegensteuern zu können. Vor allem auf die Sprachentwicklung wird großes Augenmerk gelegt. So werden die Kinder nicht wie bisher nur kurz vor dem Erreichen des schulfähigen Alters untersucht, sondern das erste Mal bereits 15 bis 24 Monate zuvor.

Die recht umfangreiche Erstuntersuchung nehme pro Kind etwa eine dreiviertel Stunde in Anspruch, was im Kindergartenalltag zu organisatorischen Problemen führen könne, so Keuser. Pro Kindergarten könnten täglich kaum mehr als sechs Kinder untersucht werden, die medizinische Assistentin des Gesundheitsamtes sei deshalb mehrere Tage vor Ort. Gibt es keine geeigneten separaten Räume, könnte der Tagesablauf gestört werden.


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