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Frauen und Kernkraft

26.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(psa) „Weniger Mädchen in der Umgebung von Atomkraftwerken“, davor warnt die Vereinigung „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges“.

Laut einer von dem Verband veröffentlichten Studie sollen in der Umgebung von Atomkraftwerken weniger Mädchen auf die Welt kommen. Für die atomkritische Ärzteorganisation untermauert diese Studie den Zusammenhang von radioaktiver Strahlung und einer Schädigung von Zellen – insbesondere bei Embryonen.

Ob die Bundeskanzlerin und die Familienministerin wissen, was sie der Bevölkerung antun, wenn sie jetzt die Laufzeit der Kernkraftwerke verlängern? Immerhin sind laut den Forschern in den vergangenen 40 Jahren potenziell 15 000 weibliche Babys weniger zur Welt gekommen als ohne die Meiler von Neckarwestheim und Co. In diesem Zeitraum wurden in Deutschland und der Schweiz 31 Kernkraftwerksstandorte untersucht. Pro Jahr und AKW wurden also zwölf Kinder weniger geboren, als statistisch möglich wären. Zumindest in einem Umkreis von 35 Kilometern um den jeweiligen Meiler. Wenn der nuklear bedingte Geburtenrückgang in diesem Ausmaß weitergeht, könnte schon in wenigen zehntausend Jahren die weibliche Bevölkerung verschwunden sein.


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