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Nürtingen

Flächenverbrauch und Landgrabbing

31.10.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tagung an der Nürtinger Hochschule zum Thema, wie Landverbrauch gestoppt werden kann

NÜRTINGEN (hfwu). Eine Tagung an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) in Nürtingen am Freitag, 6. November, befasst sich mit dem Flächenverbrauch in Baden-Württemberg. Täglich wird in Deutschland eine Grünfläche von einhundert Fußballfeldern mit neuen Straßen und Siedlungen überbaut.

Wie dieser Prozess verlangsamt oder gestoppt werden kann, dies steht im Mittelpunkt des diesjährigen Herbstworkshops der „Koordinationsstelle Wirtschaft und Umwelt“ an der HfWU.

Der Fokus der Veranstaltung unter dem Titel „Platz da?! – Flächenverbrauch und kommunaler Flächenschutz“ liegt auf Baden-Württemberg. Die Einführungsreferate zeigen, warum Bodenflächen ein knappes Gut sind und wie es um den Flächenverbrauch und Flächenschutz in Baden-Württemberg bestellt ist. Mit den konkreten Problemen und möglichen Lösungen befassen sich unter anderen die baden-württembergische Staatssekretärin Gisela Splett und der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer.

Wie der Flächenverbrauch in der Praxis reduziert werden kann, erfahren die Tagungsteilnehmer anhand von vier konkreten Beispielen im zweiten Teil der Tagung am Nachmittag. Kurze Workshops und eine Diskussion mit den Referenten stehen zum Abschluss der Tagung auf dem Programm.

Die Veranstaltung findet von 9.15 bis 16.30 Uhr auf dem HfWU-Campus Braike in Nürtingen (Schelmenwasen 4-8) statt. Nähere Informationen und Anmeldung unter www.hfwu.de/herbstworkshop.

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