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Fichten müssen weg

25.11.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (nt). In den nächsten Tagen werden zwei Flurstücke mit Fichtenbestand entlang des Humpfenbaches gerodet. Dabei handelt es sich um eine vorgezogene Ausgleichsmaßnahme für das künftige Baugebiet Innerer Gänslesgrund. „Die Entfernung der Fichtenbestände ist Teil des Ausgleichskonzeptes, welches im Rahmen der Umweltprüfung für den Bebauungsplan ausgearbeitet wurde“, so der städtische Umweltbeauftragte Jochen Hildenbrand.

Dadurch werde einer alten Forderung aus dem Nürtinger Gewässerentwicklungsplan Rechnung getragen. Die Fichten mit ihren flachen Wurzeltellern haben in der Vergangenheit zu sichtbaren Erosionen an der Humpfenbachböschung geführt. Dort sollten eigentlich die für das Bachgehölz typischen Erlen wachsen, deren Wurzeln auch im Hochwasserfall der Böschung festen Halt geben können. „Kürzlich konnte die Stadt die beiden Grundstücke erwerben. Die Ausgleichsmaßnahme hat eine positive Auswirkung für den Artenschutz und für den Bach“, so Hildenbrand. Künftig solle sich dort ein kleiner Auwald mit standortgerechten Laubhölzern entwickeln können.


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