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Nürtingen

Fachrat mit Anlaufschwierigkeiten

05.01.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die interkulturelle Arbeit soll in Nürtingen künftig neu aufgestellt werden – Rätsel um einen Bewerber

Seit Kurzem gibt es in Nürtingen einen Fachrat für interkulturelles Zusammenleben. Er soll als Schnittstelle zwischen Vereinen, Politik und Verwaltung dienen, Projekte koordinieren und einen offenen und kritischen Austausch unter Einbeziehung des Gemeinderats führen.

NÜRTINGEN (nt/bg). Der Gemeinderat wählte in nichtöffentlicher Sitzung die zwölf Mitglieder plus drei Nachrücker für das Gremium. Zusätzlich benannten die sechs Gemeinderatsfraktionen je einen Vertreter. Unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Otmar Heirich sollen der Fachrat, die Stadträte und der Integrationsbeauftragte der Stadt Nürtingen den Gemeinderat und die Stadtverwaltung bei integrationspolitischen Fragen und allen Themen beraten, die Menschen mit Migrationshintergrund betreffen.

Die Bewerber wurden durch ein aus Stadtverwaltung (Bürgermeisterin Claudia Grau, BiSoFa-Leiterin Annette Bürkner und Integrationsbeauftragter Sven Singler) und Ehrenamt (Ragini Wahl und Ilse Bartsch) besetztes Gremium auf die in der Geschäftsordnung festgelegten Kriterien hin überprüft. Schlussendlich wurden 24 Bewerber zur Wahl zugelassen.

Es gingen insgesamt 28 Bewerbungen ein, von denen vier abgelehnt wurden. Eine wegen schlechter Deutschkenntnisse, drei wegen zu großer Nähe zu verfassungsfeindlichen Organisationen.


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