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„Es wird mehr Ausfälle durch Extremwetter geben“

16.09.2017 00:00, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Klima verändert sich und mit ihm die Bedingungen für die Landwirtschaft – Land- und Forstwirte müssen sich darauf einstellen

Die Obsternte in der Region ist vielerorts ein Totalausfall, die Weingärtner hoffen darauf, dass sie wenigstens die Hälfte ihrer durchschnittlichen Erntemenge von den Reben lesen können – extreme Wetterlagen im Frühjahr haben manchem Landwirt dieses Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Experten sagen: Das sind Auswirkungen des Klimawandels.

Der Große Forst im vergangenen Sommer  Foto: Holzwarth
Der Große Forst im vergangenen Sommer Foto: Holzwarth

Hurrikane, Bergrutsche nach starken Regenfällen, Monsun-Unwetter – in den vergangenen Wochen waren die Nachrichten voll mit extremen Wetterereignissen. Wenn man Fachleute fragt, sind diese Unwetterereignisse zwar nichts Neues, „aber die Häufigkeit und Heftigkeit nimmt zu“, sagt Otmar Braune, Klimaschutzexperte beim BUND. Verregnete Sommer und milde Winter seien auch in unseren Breiten kein neues Phänomen. Was jedoch zunehme, so Braune, seien die Wetterextreme. „Daran kann man merken, dass der Klimawandel stattfindet.“ Er sei auch messbar – so sei der CO2-Gehalt in der Atmosphäre seit Mitte des 19. Jahrhunderts von 280 ppm (Parts per Million) auf 400 ppm im Jahr 2015 gestiegen.


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