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Nürtingen

Es waren lauter falsche Hunderter

11.08.2006 00:00, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Anklage im Nürtinger Amtsgericht lautete auf Geldfälschung Bis zuletzt alles bestritten

NÜRTINGEN. Es war ein gänzlich alltäglicher Vorgang. Die 41-jährige Frau, verheiratet, keine Kinder, wollte drei Hundert-Euro-Scheine einzahlen. Das kleine Bankgeschäft war rasch abgeschlossen. Das Ungewöhnliche an dem Vorgang kam erst an den Tag, als die in der Türkei geborene Frau bereits wieder die Bank verlassen hatte. Der Computer wollte die drei Hunderter nicht annehmen. Die Scheine wurden untersucht und erwiesen sich als Fälschung.

Der Bankangestellten war bei der Einzahlung nur aufgefallen, dass die Kundin noch eine stattliche Zahl weiterer Hunderter in ihrem Geldbeutel hatte. Zwei Stunden später kam der Bruder der Dame und wollte auf deren Konto vier weitere Hunderter einzahlen. Diesmal ließ sich die Bankangestellte, durch die vorausgegangene Einzahlung der drei falschen Hunderter aufgeschreckt, nicht in die Irre führen.

Sie testete die nun zur Einzahlung vorgesehenen Scheine und musste dabei die Erfahrung machen, dass der Computer sie ebenfalls zurückwies. Sie bat den Kunden ein Weilchen zu warten, da ihr Gerät Schwierigkeiten mache, und alarmierte die Polizei.


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