Nürtingen

Es galt die Welt zu verändern

23.05.2009, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vortragsveranstaltung im Stadtmuseum über die 68er und welches Echo sie in Nürtingen fanden

NÜRTINGEN. Die 68er scheiden noch heute die Geister. Für die einen sind sie hoffnungslose Weltverbesserer, die den Wildwuchs der Kinder erlaubten und damit die ganze Gesellschaft auf die schiefe Bahn brachten, für die anderen sind sie die Generation, die nicht nur frischen Wind in eine versteinerte Gesellschaft brachte, sondern mit der Vätergeneration auch die Verbrechen des Dritten Reiches diskutieren wollte. Wer genau wissen will, was sich damals ereignete, muss das jetzt erschienene Buch „Amol ebbes anders“ zur Hand nehmen. Der Band, der sich als ein Stück moderne Heimatgeschichte versteht, schildert nicht zuletzt das Echo der großstädtischen Ereignisse im eher provinziellen Nürtingen. Der Bürgertreff war Träger des Arbeitskreises zur Realisierung des Buchprojekts.

Das im Verlag Sindlinger-Burchartz erschienene, gut bebilderte Buch hat Dr. Peter Sindlinger mit breitem Sinn für spannende Lektüre zusammengestellt. Es gibt ausgezeichneten Überblick über die Vielfalt der Ereignisse, im lokalen Bereich wie im Blick auf die große Politik. In einer Veranstaltung im Stadtmuseum erinnerten am Montag fünf Autoren des Bandes, bekennende 68er, an die bewegten und bewegenden Ereignisse jener Zeit vor vier Jahrzehnten.


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