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"Es fehlt an Risikoforschung zur Gentechnik"

28.04.2007 00:00, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Institutsleiter Roman Lenz fürchtet um den Ruf der Nürtinger Hochschule Sollen Versuche verlagert werden?

NÜRTINGEN. Auch in diesem Jahr wird der Nürtinger Professor Dr. Andreas Schier von der Nürtinger Hochschule für Wirtschaft und Umwelt genveränderten Mais auf dem Oberboihinger Hofgut Tachenhausen anbauen. Spätestens seit einem NZ-Bericht über ein Gespräch Schiers mit FDP-Politikern füllen die Bedenken von Gentechnik-Gegnern wieder die Leserbriefspalten der Nürtinger Zeitung. Professor Dr. Roman Lenz, Leiter des Instituts für Angewandte Forschung, fürchtet einen Imageschaden für die Hochschule. Er unterstreicht, dass es an der Hochschule nicht nur Befürworter der Genversuche gibt. Zudem will er zum Beispiel mit Bürgerfragestunden den Menschen entgegenkommen und ihre Ängste ernst nehmen. Am wichtigsten ist dem Biologen aber: Die Risiken der Gentechnik müssen gründlich erforscht werden. Und auch die Nürtinger Hochschule müsse Begleitforschung betreiben. Sei dies nicht möglich, müsse eine Verlagerung der Versuche überdacht werden.


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