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Es bleibt bei Tempo 30 in Neckarhausen

30.01.2016, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein 56-Jähriger aus der Teilgemeinde zog seine Klage vor dem Stuttgarter Verwaltungsgericht zurück – Richter suchte dennoch einen Kompromiss

Das Tempo-30-Limit auf der Neckarhausener Ortsdurchfahrt ist umstritten. Ein Neckarhäuser klagte dagegen. Vor dem Stuttgarter Verwaltungsgericht wurde gestern verhandelt. Und auf Anraten des Richters zog der Kläger seine Klage zurück. Der Grund: Er ist vom Tempo-Limit und seinen Folgen nicht direkt betroffen.

Auch nach der Verhandlung am Stuttgarter Verwaltungsgericht darf auf der B 297 in Neckarhausen nur 30 gefahren werden. Foto: Holzwarth

Droben in der Belchenstraße wohnt Johannes Ottenwälder. Seit 25 Jahren lebt er in Neckarhausen. Aufgewachsen ist er in Stuttgart. „Deshalb kenne ich Lärm“, sagt der 56-Jährige. Auch gegen Tempo 30 hat er prinzipiell nichts. „Aber hier ist es Unfug“, stellt er fest. Ein Feigenblatt, um nicht mehr machen zu müssen. Die Bundesstraße, auf der seit Juni 2014 Tempo 30 gilt, sei eigentlich eine Ortsumgehungsstraße. Größtenteils sei sie nur einseitig bebaut. Ottenwälder: „Jetzt weichen viele aus.“ Über den Drosselweg und die Silcherstraße. Vorbei an Kindergärten, an Schulen. Auch er weicht aus, wenn er heim in die Belchenstraße will, die über dem Ortskern liegt. Auch mit Tempo 30. Aber kürzer. Ohne Ampeln. Ohne Blitzer.


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