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Erasmus, Weltkulturerbe und Unternehmer

10.10.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Studium generale der HfWU in Nürtingen und Geislingen im Wintersemester

NÜRTINGEN (hfwu). In welcher Welt wollen wir künftig leben? Welches Erbe wollen wir kommenden Generationen hinterlassen? Dies sind die Leitfragen des Studium-generale-Programms an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) im Wintersemester. Darüber hinaus bietet das Programm wieder Philosophisches und einen Vortrag von Drogeriemarkt-Gründer Götz Werner.

Unter dem Titel „Unesco-Welterbe – die Herausforderungen des Bewahrens“ gibt es ab Mitte Oktober vier Vorträge. Zum Auftakt am 16. Oktober in Nürtingen geht es um das weniger bekannte immaterielle Kulturerbe der Unesco. Am Beispiel des Chorwesens in Deutschland und Deutschlands Chorhauptstadt Hamburg zeigt die Musikhistorikerin Dr. Jutta Raab Hansen, wie das immaterielle Kulturerbe Chormusik gelebt, gepflegt und erlebt wird.

Der zweite Vortrag, der in Geislingen am 17. Oktober stattfindet, dreht sich um die Frage „Kulturerbe als globale Ressource?“. Es geht dabei darum, wie immaterielles Erbe heute als Ressource für ganz unterschiedliche Zwecke dienen kann: Als Garant für kulturelle Vielfalt und nachhaltige Entwicklung, etwa im Tourismus, als Instrument der Völkerverständigung oder als wirkungsvolle politische oder ökonomische Ressource. Der Referent, Professor Dr. Markus Tauschek, gibt Antworten aus einer kritischen kulturanthropologischen Perspektive.


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