Anzeige

Nürtingen

„Er sah sich als freier Mensch“

30.10.2018, Von Iris Raupp — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Denk-Ort (20): Der Gewerkschafter Otto Schober musste unter der Nazi-Diktatur viel erleiden und wurde dann Bürgermeister

Am „Denk-Ort“ an der Nürtinger Kreuzkirche erinnert die Gedenkinitiative zusammen mit der Stadt im Wechsel an einzelne Opfer und Leidtragende des Nationalsozialismus in Nürtingen und Umgebung. Derzeit präsentiert man dort einige Sätze zu Otto Schober.

Am Denk-Ort wird an einen aufrechten Gewerkschafter gedacht.  pm
Am Denk-Ort wird an einen aufrechten Gewerkschafter gedacht. pm

WOLFSCHLUGEN/NÜRTINGEN. Otto Schober, geboren 1900 in Wolfschlugen, stammte aus der protestantischen Familie der „Bote-Schober“. Sein Großvater war im Ort der erste Post-Spediteur der Königlich Württembergischen Post. Nach seiner Mechaniker-Lehre bei Heller in Nürtingen arbeitete Otto Schober bei der Daimler Motorengesellschaft in Untertürkheim im Flugzeug-Motorenbau.

Schon ab 1921 engagierte sich Otto Schober in der Gewerkschaft. Er war Mitglied der SPD, der Arbeiterwohlfahrt und der Naturfreunde, Orts-Gemeinderat ab 1928 und im Vorstand des „Arbeiter-Turn- und Sportvereins“. Sein Vater habe sich als freier Mensch gesehen, so sein jüngster Sohn.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

6-Wochen-Angebot

  • 6 Wochen alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

19,90 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 31% des Artikels.

Es fehlen 69%



Anzeige

Nürtingen

Weitere Nachrichten aus Nürtingen Alle Nachrichten aus Nürtingen