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Nürtingen

Entstehen im Wörth die „Plattenbauten von morgen“?

31.01.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

SPD-Zukunftswerkstatt befasste sich mit der Stadtentwicklung – Tobias Maisch formulierte Grundgedanken

NÜRTINGEN (we). Wie soll sich Nürtingen bis zum Jahr 2022 entwickeln? Wo sollen Prioritäten gesetzt werden? Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt der Nürtinger SPD skizzierte Tobias Maisch, Bachelor of Arts, Grundgedanken für eine zukünftige Stadtentwicklung.

Zunächst gab Maisch seiner Freude darüber Ausdruck, dass sich in seiner Heimatstadt Nürtingen ein Gestaltungsbeirat gebildet habe, der mit einem notwendigen „Blick von außen“ wichtige städtebauliche Gesichtspunkte in die Diskussion einbringen könne. In seinen Thesen zur heutigen Stadtbaukunst knüpfte er direkt an den Gestaltungsbeirat an, indem er forderte, man müsse stärker ein „gebautes Ensemble“ statt „individualistische Einzelbauten“ im Blick haben. Das Technische Rathaus zum Beispiel suche „hilfesuchend den Dialog mit der Umgebung“.

Wichtig ist Maisch, den Fokus auf die „Stadtgesellschaft“ zu richten. Statt reiner Wohnsiedlungen oder Gewerbeparks müssten „Stadtquartiere“ geschaffen werden, in denen sich neben Wohnen und Arbeiten ein urbanes Leben entwickeln könne. An ihrer Gestaltung müssten Architekten und Stadtbürger beteiligt werden, jedoch keine Immobiliengesellschaften. Selbstverständlich sei heute ein „nachhaltiges Bauen“ statt einer „schnellen Verpackung“; in der geplanten Wörth-Bebauung sieht er „die Plattenbauten von morgen“.


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