Nürtingen

Elefant an den Kopf geworfen

28.08.2019 00:00, Von Lutz Selle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Amtsgericht wird am Ende das Verfahren gegen eine 68-jährige Ehefrau eingestellt

Im Juni ist in einer Tälesgemeinde ein Ehekrach komplett aus dem Ruder gelaufen. In ihrer Wut warf eine 68-Jährige Gegenstände durch die Wohnung und traf ihren Mann mit einer ein Kilogramm schweren Elefantenskulptur am Kopf. Nun stand sie wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht. Das Verfahren wurde aber nach der Verhandlung eingestellt.

NÜRTINGEN. Zwei stark blutende Platzwunden und einen Jochbeinbruch trug der 64-jährige Ehemann von dem Treffer mit der schweren Marmorskulptur davon. Dennoch war er es nicht selbst, sondern die Staatsanwaltschaft, die das Gerichtsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ins Rollen gebracht hatte. Der Ehemann machte im Zeugenstand von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch, wonach er die Auskunft über das Geschehene verweigern darf, wenn sich das Verfahren gegen die eigene Ehefrau richtet. Auf Nachfrage von Richter Alexander Brost sagte der 64-Jährige am Ende der Beweisaufnahme, dass er auch nicht möchte, dass seine Frau für ihre Tat bestraft wird.


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