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Nürtingen

"Eine Enttäuschung"

10.03.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

SPD-Landtagsabgeordneter Schmid über die Fahrplankonferenz

NÜRTINGEN (pm). Die Fahrplankonferenzen sind für die Pendler der Bahnstrecke StuttgartTübingen eine weitere herbe Enttäuschung, so der Nürtinger SPD-Abgeordnete Nils Schmid. Er macht dafür die Landesregierung sowie seine Landtagskollegen von CDU und FDP verantwortlich. Sie haben gegen den Antrag der SPD gestimmt, die Zugstreichungen im Regionalverkehr doch noch zu verhindern.

Während die Fahrplankonferenzen bei einigen Zugverbindungen wenigstens kosmetische Korrekturen ergeben hätten, bleibt es auf der Strecke Stuttgart Tübingen dabei, dass voll besetzte Züge ab Juni 2007 vom Fahrplan verschwinden. Die vollmundigen Ankündigungen mancher CDU-Kollegen, man werde bei den Fahrplankonferenzen für die Bahnkunden im Raum Nürtingen/Kirchheim kämpfen, waren nichts als heiße Luft, stellt Schmid ernüchtert fest.

Der Kern des Problems liege in der miserablen Vertragsgestaltung zwischen dem Land und der DB Regio AG. Kein anderes Bundesland hat einen so ungünstigen Vertrag ausgehandelt wie Baden-Württemberg, kritisiert Schmid. Die Kürzungen seien einvernehmlich zwischen Bahn und Land getroffen worden. Damit trage die Landesregierung konkret die Verantwortung dafür, dass Züge wegfallen.


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