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Nürtingen

Eine Begegnung kann schmerzhaft enden

12.07.2017 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger Grünplanungsamt beobachtet die Entwicklung des Eichenprozessionsspinners und bekämpft die giftigen Raupen frühzeitig

Es ist ein kleiner, unscheinbarer, nachtaktiver Schmetterling, dessen Nachkommenschaft in Raupenform jedoch große Probleme machen kann. Mit den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners ist nicht zu spaßen, sie lösen schmerzhafte Hautreizungen aus. Bastian Kuthe vom Nürtinger Grünplanungsamt hat die Raupengefahr im Blick.

Mittlerweile haben sich die Eichenprozessionsspinner-Raupen in Gespinsten zur Verpuppung zusammengetan.  Foto: Holzwarth
Mittlerweile haben sich die Eichenprozessionsspinner-Raupen in Gespinsten zur Verpuppung zusammengetan. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Das Phänomen des Eichenprozessionsspinners ist in Deutschland recht jung, galt er doch vor allem in südlicheren Ländern als beheimatet. Experten vermuten im Klimawandel mit zunehmend früheren und heißeren Sommertagen den Grund, warum er mittlerweile häufig auftritt. In Nürtingen machte die Raupe mit den Gifthaaren erstmals vor 16 Jahren von sich reden, als sich hunderte Exemplare auf einer Eiche auf der Wiese des Ferienlagers bei der Versöhnungskirche eingenistet hatten. Betroffen waren Kinder der benachbarten Braikeschule.


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