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Nürtingen

"Ein Herz für Blutsauger"

17.08.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Uraufführung der Vampirkomödie Liebe auf den ersten Biss

NÜRTINGEN (ch). Was Vampire in blutarmen Zeiten alles anstellen, um an ihre Nahrung zu kommen, konnten die Zuschauer in der voll besetzten Nürtinger Kreuzkirche kürzlich sehen. Bei der Premiere der mittlerweile fünften Produktion der Theaterkooperation der Albert-Schäffle-Schule und der Bodelschwinghschule Nürtingen kamen haarsträubende Details aus dem Leben der blutsaugenden Gesellschaft ans schummrige Licht. Es war eine Geschichte wie aus einem finsteren Roman des letzten Jahrhunderts.

Es war eine reichlich knappe Angelegenheit. Die Bühne war voll mit zähnebleckenden Vampiren, die nur darauf warteten, sich auf ein unschuldiges Premierenpublikum zu stürzen und es bis auf den letzten Tropfen auszusaugen. Zwangsläufig wären die Opfer dann selbst zu Vampiren geworden. Dass es nicht so kommen würde, das konnte man bis zum Ende des Stücks Liebe auf den ersten Biss nur inständig hoffen.

Graf Heinrich von Weißenstein lebt mit seiner rheumageplagten Mutter, der Gräfin Amalie, heimlich in einer Gruft im ersten Stock des alten Klosters, in dem Mutter Maria Bonifatia mit ihren drei Mitschwestern lebt. Sie lockt eine ahnungslose Schülerin, die so hilfsbereit war, ihr die schweren Einkaufstaschen zu tragen, in das Kloster, um sie dort in aller Ruhe aussaugen zu können.


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