Nürtingen

Ein Glücksfall

18.05.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(heb) Lange, goldglitzernde oder silbern blinkende Umhänge waren sein Markenzeichen, wenn er in Solokonzerten oder Auftritten mit seiner Stammband „Yes“ hinter dem Kreis neben- und übereinander installierter Keyboards seine magischen Hände über die Tasten fliegen ließ und damit zum beeindruckenden Klang-Volumen des Bombast-Rocks der 70er-Jahre beitrug.

Das war bei Rick Wakemans vorherigen Band The Strawbs noch ganz anders gewesen. Zwar hatte der blonde Brite mit den Schnittlauchlocken auch bei der Band um den Sänger und Gitarristen Dave Cousins jede Menge Freiheit zu Klangexperimenten mit dem Mellotron und ähnlichen (Klang-) Teppichklebstoffen, doch musste das Engagement bei Yes für den Tasten-Wizard schon höchst willkommen gewesen sein. Denn die Musik der Strawbs stand doch für seine Verhältnisse zu sehr in der Tradition des Folkrock à la Renaissance oder Fairport Convention.

Yes hatte bereits die ersten zwei Alben „Yes“ und „Time and a Word“ mit wenig Erfolg auf den Markt gebracht (die verkauften sich später als Reissues doch noch ganz gut) und gerade zusammen mit dem neuen Gitarristen Steve Howe ein drittes eingespielt, als der bisherige Yes-Keyboarder Tony Kaye die Band verließ.


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