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Ein bisschen Hölderlin-Normalität

14.05.2020 05:30, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Stadtmuseum wird am Samstag die Sonderausstellung über die letzten Nürtinger Jahre des großen Dichters eröffnet

Die Corona-Pandemie mit den sattsam bekannten Einschränkungen hat auch vor den Festivitäten zum 250. Geburtstag des eng mit Nürtingen verbundenen Dichters Friedrich Hölderlin nicht halt gemacht. Deshalb ist man hier froh, dass die große Sonderausstellung „Friedrich Hölderlin – Die letzte Nürtinger Zeit“ nun starten kann.

NÜRTINGEN. Die große Geburtstagsgala am 20. März konnte nicht stattfinden. Die Hölderlin-Gastspiele des Theaters Lindenhof Melchingen mussten auf das nächste Jahr verschoben werden. Und das nach einem „furiosen Auftakt“ mit Dichterbiograf Rüdiger Safranski und Starfotografin Barbara Klemm, wie Susanne Ackermann gestern bei der Vorstellung der Schau im Stadtmuseum sagte. „Die Kultur hat’s mit am schwersten“, weiß die Nürtinger Kulturamtsleiterin. Sie lebe von der analogen Begegnung. Digitales verharre in Ansätzen.


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