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Drum singe . . .

22.06.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Drum singe . . .

„Wo man singt, da lass’ dich ruhig nieder, böse Menschen singen keine Lieder“, sagt eines der unwahrsten Sprichworte, man denke nur an das „Horst-Wessel-Lied“. Auch wenn es nicht gerade böse Menschen sind, die den Gesang pflegen, so könnten es doch Menschen sein, deren Gesang trotzdem wenig schätzenswert ist. Immerhin gibt es so viele verschiedene Musikgeschmäcker, dass es für jeden einen reicht. Anderer Leute Musik zu lauschen ist recht einfach, gibt es doch genügend, die das so gut können, dass es eine Freude ist. Der Eigengesang ist hingegen vielerorts so verpönt, dass er kaum noch gewagt wird, es sei denn in den geschützten Räumen eines Chores. So mancher, der einfach so vor sich hin singt, steht im Ruch, ein wenig wunderlich zu sein. Dabei kann man immer wieder hören, dass Singen glücklich macht und dass dem Menschen etwas Wichtiges verloren ginge, wenn er nicht sänge. Jemand, der einfach vor sich hin singt, will ja nicht gleich mit seinem Gesang auf einen kommerziellen Tonträger. Deshalb ist es auch nicht angebracht, solche Ansprüche an ihn oder sie zu stellen. Wer nicht auf einer Bühne steht, Applaus oder Geld für seinen Gesang erwartet, darf sich außerhalb der Kritik sehen. „Drum singe, wem Gesang gegeben, geht der Ton auch mal daneben.“ bg


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