Nürtingen

Die Spuren der römischen Töpfer

26.06.2012, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ergebnisse umfangreicher Untersuchungen zur Terra-Sigillate-Fabrikation in Nürtingen wurden nun publik gemacht

Es war um 200 nach Christus, Nürtingen war noch eine einzige Wildnis. Nur im heutigen „Inneren Bogen“ kräuselte eine dünne Rauchfahne in den Himmel. Sie kam von einem römischen Brennofen zur Herstellung von Geschirren. Der Brennofen war erst ein Dutzend Jahre vorher in Betrieb genommen worden.

Rund 1800 Jahre alt: die Zeugnisse der römischen Töpferei in Nürtingen. Diese Beispiele sind im Stadtmuseum zu sehen. Foto: Holzwarth
Rund 1800 Jahre alt: die Zeugnisse der römischen Töpferei in Nürtingen. Diese Beispiele sind im Stadtmuseum zu sehen. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Es war in der Zeit der severischen Kaiser, einer Epoche des Wachstums und des Wohlstandes. Alles expandierte, auch die Großfabrikation von Tongefäßen in Rheinzabern in der Pfalz, einem Standort, von dem aus bis nach Ungarn und England exportiert wurde.

Alles deutet darauf hin, dass von Rheinzabern auch die Facharbeiter gekommen waren, die in Nürtingen den Filialbetrieb in Gang hielten. In drei Werkstädten arbeiteten die Haupttöpfer mit Namen Comitialis, Primitius und Verecundus.


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