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„Die meisten sterben auf der Warteliste“

06.06.2015 00:00, Von Lisa Martin — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Deutschland herrscht bei der Organspende ein deutliches Ungleichgewicht zwischen potenziellen Spendern und Empfängern

Heute ist bundesweit der Tag der Organspende, um Menschen über Transplantationen zu informieren. Wie wichtig Aufklärung ist, zeigen aktuelle Zahlen. Laut Eurotransplant warten allein in Deutschland über 10 000 Menschen auf ein Spenderorgan. Dagegen sank die Zahl der Spender bis 2014 auf 851. Schuld sind die Transplantationsskandale der Vergangenheit.

Alles geregelt: Auch wer nicht zum Spender werden möchte, kann das mit einem Organspendeausweis festlegen. Foto: lim
Alles geregelt: Auch wer nicht zum Spender werden möchte, kann das mit einem Organspendeausweis festlegen. Foto: lim

Es trifft Familienmitglieder oft plötzlich. Wenn Ärzte den Hirntod eines Patienten feststellen, muss innerhalb von ein bis zwei Tagen über eine Organentnahme entschieden werden. Wenn der Verstorbene nicht bereits im Vorfeld seinen Willen festgelegt hat, stehen die Angehörigen vor der schwierigen Aufgabe, stellvertretend über eine Organspende zu entscheiden.


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