Nürtingen

Die Kunst wurde mit Brettern zugenagelt

09.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In der Stadt Nürtingen hielt sich der Bildersturm in Grenzen Tour des Heimatbundes auf den Spuren des kirchlichen Lebens

NÜRTINGEN (itt). Dem Menschen des Mittelalters lag vor allem eine Sorge wie ein Alb auf dem Gemüt: Tag und Nacht drückte ihn die Angst, dass er vielleicht nicht in den Himmel komme, sondern für alle Ewigkeit in der Hölle schmoren müsse. Am Samstag veranstaltete der Heimatbund eine Führung zu Zeugnissen des vorreformatorischen Nürtingen. Es war, wenn man so will, ein Gang durch eine Zeit, in der ohne die Kirche nichts ging. Sigrid Emmert vom Heimatbund erläuterte die kulturgeschichtlichen Aspekte, Baufachmann Tilmann Marstaller, eine Koryphäe seines Fachs, ging auf die baugeschichtlichen Fragen ein.

Vor rund 500 Jahren war Nürtingen eine einzige große Baustelle. Ein Stadtbrand hatte 60 Häuser in Schutt und Asche gelegt, ein Viertel des städtischen Baubestandes. Auch die Kirche war neu zu bauen. Sigrid Emmert warf in diesem Zusammenhang die alte Frage auf, wer das Gotteshaus wohl finanzierte (urkundliche Belege gibt es merkwürdigerweise nicht). Sie neigt zu der Annahme, dass es die Kirche selbst war.


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