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Die Donau

12.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Donau

Brigach und Breg bringen die Donau zuweg lernen noch heute die Kinder im Erdkundeunterricht. Und wie alle Flüsse sieht sie am Anfang noch ganz unschuldig aus, vielleicht ungefähr so wie die Steinach oder die Lauter. Im späteren Verlauf ihrer 2888 Kilometer wird sie immer breiter. Kurz bevor sie das Ländle bei Ulm verlässt, wird die Donau schiffbar, Bundeswasserstraße ist sie ab Kehlheim, wo die Altmühl das nötige Wasservolumen mitbringt. Bei Wien ist die Donau schon stattlich breit und fließt durch ein Land, das früher den Beinamen Donaumonarchie trug. Das liegt aber auch an der Slowakei und vor allem an Ungarn. Dort liegen links und rechts ihres Ufers die Städte Buda und Pest, die durch einige Brücken verbunden zusammen die ungarische Hauptstadt Budapest bilden, die größte Ansiedelung an dem Fluss. Über Serbien und Kroatien fließt die Donau nach Rumänien. Dort durchbricht sie das sich ihr in den Weg stellende Hindernis der Karpaten spektakulär am Eisernen Tor. Bevor in die Engstelle ein Staudamm gebaut wurde, war das der gefährlichste Donauabschnitt und konnte nur mit einem Lotsen befahren werden. Ein Drittel der Donaulänge gehört zu Rumänien und bildet über eine weite Strecke die Grenze zu Bulgarien. Bevor sie ins Schwarze Meer mündet, gönnt sich die Donau noch ein richtig luxuriöses Delta. Das ist das größte Feuchtgebiet Europas und seit 1991 Weltnaturerbe. bg


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