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Die Biegung des Flusses

18.05.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(sg) Die Büffelherden fast ausgerottet, die Indianer oft ohne ausreichende Nahrung und Kleidung in den unfruchtbaren Reservaten eingesperrt, die Versprechungen des weißen Mannes nicht einen Cent wert – während dieser Zeit des Leidens etablierte sich der Geistertanz unter den Prärie-Indianern. Sie glaubten, Jesus sei als Indianer wieder auferstanden.

Der berühmte Lakota-Häuptling Sitting Bull wurde einer der Anhänger dieser Geistertanz-Religion. Die weißen Amerikaner, immer misstrauisch, wenn es um Indianer ging, befürchteten, die tanzenden Wilden würden sich zu einer bewaffneten Attacke rüsten. Sitting Bull, der seit 1883 im Standing-Rock-Reservat lebte, wurde am 15. Dezember 1890 von der Reservatspolizei festgenommen und in einem Schusswechsel getötet. 200 Lakota-Indianer flohen danach mit ihrem Häuptling Spotted Elk zur Pine-Ridge-Reservation, wo sie Zuflucht beim ebenfalls berühmten Häuptling Red Cloud suchen wollten.


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