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„Die Befürchtungen sind haltlos“

06.06.2015 00:00, Von Mona Beyer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Andrea Reicherzer und Joachim Elger von Pro Familia Kirchheim befürworten die Rezeptfreiheit für die Pille danach

Seit Mitte März ist die „Pille danach“ rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Andrea Reicherzer und Joachim Elger von Pro Familia Kirchheim begrüßen die Entscheidung: Es sei wichtig, die Nachverhütung bei Pannen einfach und schnell zugänglich zu machen.

Wie stehen Sie dazu, dass die Pille danach jetzt rezeptfrei erhältlich ist?

Reicherzer: Wir begrüßen das sehr. Pro Familia setzt sich schon seit Jahren dafür ein, dass der Weg zur „Pille danach“ einfacher wird. Alle Frauen müssen einen leichten Zugang zu Nachverhütung haben. Besonders bei der „Pille danach“ ist es wichtig, dass es keine große Hürden gibt, weil sie möglichst schnell eingenommen werden muss, um wirkungsvoll zu sein.

Steigt das Risiko, dass die „Pille danach“ nicht mehr wirkt, denn so schnell?

Reicherzer: Ja. Nach nur 24 Stunden liegt die Wirksamkeit zum Beispiel nur noch bei 85 Prozent. Es ist gut, dass Frauen nicht mehr noch in die Ambulanz müssen, wenn am Wochenende mal eine Verhütungspanne passiert. Man landet ja dann auch nicht immer bei einem Gynäkologen. Außerdem haben Apotheker auch einen Beratungsauftrag.

Befürchten Sie nicht, dass Frauen nun leichtfertig zu der „Pille danach“ greifen?


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