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Nürtingen

Diakonie-Ausstellung

25.07.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Die Geschichte der Diakonie in Württemberg verfolgte die Ausstellung „Mitmenschen“, die in der Diakonischen Bezirksstelle Nürtingen anlässlich des Bezirkskirchentages zu sehen war. „Diakonie ist nicht, was Kirche auch noch macht, sondern ist das, was Kirche ausmacht“, erklärt Renate Maier-Scheffler, Leiterin der Diakonischen Bezirksstelle.

Diakonie ist der Dienst am Menschen; und so beginnt die Ausstellung auch beim ersten Diakon der Geschichte, nämlich Jesus. Allerdings erst im 19. Jahrhundert entstanden aufgrund großer sozialer Not unzählige private christliche Hilfsvereine und diakonische Werke, die das evangelische Württemberg bis heute prägen. Eine berühmte Vorreiterin war unter anderem Königin Katharina von Württemberg, die 1819 starb. 1854 wurde in Stuttgart das erste Diakonissenhaus für Württemberg gegründet. Die Ausstellung zeichnet mit vielen historischen Bildern und Texten die Stationen diakonischen Engagements bis hin zu den heutigen modernen Sozialunternehmen nach. Die Nürtinger Schau war der verkleinerte Ableger der großen Ausstellung gleichen Titels, die noch bis Ende des Monats im Diakonieklinikum Stuttgart zu sehen ist.

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