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Der Verkehr auf der Neuffener Straße in Nürtingen rollt wieder

05.12.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sowohl die Anwohner der Neuffener Straße als auch die Verkehrsteilnehmer können sich freuen: Die Neuffener Straße wurde gestern von Oberbürgermeister Dr. Johannes Fridrich, dem Technischen Beigeordneten Andreas Neureuther, Vertretern der Stadtwerke Nürtingen GmbH und weiteren Beteiligten wieder für den Verkehr freigegeben. Seit 2. März war die Neuffener Straße in wechselnden Bereichen wegen Leitungs- und Belagsarbeiten gesperrt. Zunächst erfolgte die Verlegung von Strom-, Gas-, Wasser- und Glasfaserleitungen unter einer einseitigen Sperrung, ab Sommer war die Straße dann abschnittsweise voll gesperrt. Die Großbaustelle war ein Kraftakt für alle Beteiligten, schließlich ist die Neuffener Straße die Hauptverkehrsachse nach Neuffen und Frickenhausen und als Landesstraße mit bis zu 25 000 Fahrzeugen täglich frequentiert. Vom Amtsgericht bis zur „Braike Apotheke“ mussten mehrere Kilometer an Versorgungsleitungen verlegt und rund 10 000 Quadratmeter Deckbelag verbaut werden. So gab es von den betroffenen Anwohnern, Autofahrern und Radfahrern wenig zu beanstanden, berichtet Projektleiter Peter Scharf vom städtischen Tiefbauamt: „Natürlich ist so eine Großbaustelle immer mit Schmutz und Lärm verbunden, aber insgesamt gingen kaum Beschwerden bei uns ein.“ Die Stadtwerke Nürtingen war für den Leitungsbau verantwortlich. Vom Bauhof Nürtingen kam eine Zuarbeit bezüglich der Beschilderung und das Ingenieurbüro Kreidler übernahm mit der Bauleitung die Gesamtkoordination. Die Leitungsneuverlegungen werden nach Öffnung der Neuffener Straße in der Carl-Benz-Straße weitergeführt. Dazu erfolgt eine Sperrung der Carl-Benz-Straße ab dem Kreuzungsbereich bis zum Kreisverkehr. Weitere abschnittsweise Straßensperrungen sind im nächsten Jahr in der Steinengraben- und der Alleenstraße notwendig. Der Abschluss der Gesamtbaumaßnahme soll im Juli 2021 erfolgen. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro, davon tragen die Stadtwerke circa 2,5 Millionen Euro, die Stadt Nürtingen trägt circa eine Million Euro. nt/Foto: Holzwarth

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