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Der Palmesel in der Beurener Kirche

31.03.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sigrun Binder schreibt über das bewegte Schicksal einer hölzernen Kostbarkeit

BEUREN. Kirchgänger bin ich nicht, aber in der Osterzeit wollte ich doch mal den Palmesel besuchen, der nun schon 500 Jahre treu und ergeben den Herrn Jesus auf seinem breiten Rücken trägt. Ganz allein bin ich in der Kirche. Zuerst gehe ich nach vorn zum Altar, wo die Bibel mittig aufgeschlagen liegt. Ohne etwas zu berühren lese ich auf Seite 1019 den Satz beim Propheten Jesaja Denn ich will Wasser gießen auf das Durstige und Ströme auf die Dürre. Unter der Empore setze ich mich in die erste Bank und schaue mir Beurens größten Kunstschatz genau an.


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