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Nürtingen

Der Landkreis steigt ins Streuobstparadies ein

01.07.2011 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kreistags-Ausschuss gibt grundsätzlich grünes Licht für Vereinsgründung zur Förderung einer einmaligen Kulturlandschaft

Die Streuobststraße ist zum Streuobstparadies geworden, und so macht schon die Begrifflichkeit den Weg frei, um zu einem flächenmäßig großen Zusammenschluss von sechs Landkreisen zu kommen. Das Ziel bleibt das gleiche, es geht um den Erhalt einer in Europa einmaligen Kulturlandschaft.

Mit dem Grundsatzbeschluss des Kreistagsausschusses für Technik und Umwelt gestern Nachmittag machte der Landkreis Esslingen den Anfang auf dem Weg zu einem Instrumentarium, das die Streuobstwiesen entlang dem Albtrauf vor schleichendem Niedergang bewahren soll. Zahlreiche schon bestehende Initiativen sollen unter dem Dach eines noch zu gründenden Vereins unterkommen. Zum einen sollen Erträge aus Streuobstwiesen wenigstens so weit lukrativ sein, dass eine weitere Bewirtschaftung gewährleistet ist. Zum anderen setzt man auf die touristische Bedeutung dieser Kulturlandschaft.

Mit seiner Machbarkeitsstudie zu einer Schwäbischen Streuobstroute hat der Landkreis Esslingen Vorarbeit geleistet, ebenso der Kreis Reutlingen, der mit anderen Landkreisen im noch jungen Projekt Streuobstland kooperiert. Unter der Federführung dieser beiden Landkreise soll nun die Zusammenführung vorangetrieben werden, wobei das Streuobstparadies ebenfalls ein vorläufiger Arbeitstitel ist.


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