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Der Kreis zahlt die Zeche mit

10.10.2009 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wirtschafts- und Finanzkrise belastet Landkreis und seine Kommunen mit höheren Kosten im Sozialbereich

Nachdem sich das Land kaum traut, Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung und zu öffentlichen Haushalten abzugeben, steht auch Kreiskämmerin Monika Dostal vor einer schwierigen Aufgabe. Im Etatentwurf für das kommende Jahr musste sie einige Unsicherheitsfaktoren hinnehmen.

Der Haushaltsplan, den Kämmerin Dostal und Landrat Heinz Eininger am Donnerstag einbrachten (wir berichteten), hat in Einnahmen und Ausgaben ein Gesamtvolumen von knapp 460 Millionen Euro. Davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 430,3 Millionen Euro und auf den Vermögenshaushalt knapp 30 Millionen Euro. Die Zuführungsrate vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt, also die sogenannte freie Spitze für Investitionen, beträgt im kommenden Jahr kaum mehr als die gesetzlich vorgeschriebene Mindestrate. Das ist der Betrag, den ein kommunaler Haushalt für seinen Schuldendienst benötigt. Kämmerin Dostal beziffert diesen Betrag für den Landkreis auf 11,8 Millionen Euro. Eine Reserve von 0,5 Millionen Euro ist eingebaut, um auf Schwankungen im Zahlenwerk reagieren zu können.


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